
Ortsdurchfahrt B305: Neben der geschwindigkeitsreduzierenden Verkehrsinsel wurde am Wuhrbichl auch der bis dahin unschöne Bereich neben der Bundesstraße deutlich aufgewertet und zeigt sich jetzt als einladender Ortseingang

Rathausumfeld: Die Umgestaltung mit Bepflanzung, Pflasterung des Übergangs und der Vorplatzgestaltung an der Sparkasse schafft eine sichtbare Verbindung und sorgt zusätzlich für eine Verkehrsberuhigung

Fernwärme Marquartstein: Mit dem Bau des Biomasse-Heizwerks und dem Aufbau eines Fernwärmenetzes leistet die Gemeinde mit Ihrem Kommunalunternehmen “Wärmeversorgung Marquartstein” einen großen Beitrag zum Schutz unseres Klimas und zur Versorgungsicherheit unserer Bürger.
"Bürger für Marquartstein" - 12 Jahre Verantwortung für Marquartstein
Seit zwei Wahlperioden tragen die BfM Verantwortung für unseren Ort. Im März 2026 steht erneut eine Kommunalwahl an und es ist an der Zeit auf Erreichtes zurückzublicken:
- deutliche Steigerung des Informationsgehaltes der Gemeindezeitung - Information der Bürger ist "Chefsache"
- Einführung einer wöchentlichen Bürgermeister-Sprechstunde ohne Anmeldung
- Erstellen einer neuen, modernen Internetseite in interkommunaler Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und tagesaktuellen Informationen
- Einführung eines Ratsinformationssystems für die Gemeinderäte, die dadurch umfangreiche Informationen zu den Sitzungen und Tagesordnungspunkten, gesichert von zu Hause aus, abrufen können
- Veröffentlichung von Sitzungsterminen, Tagesordnungen und Niederschriften der Gemeinderatssitzungen im Internet
- Information der Bürgerinnen und Bürger über neue Projekte, sobald konkrete und belastbare Aussagen gemacht werden können
- Dorfspaziergänge für den direkten Informations- und Meinungsaustausch
- Entwicklung eines konstruktiven Miteinanders durch eine neue Sitzordnung unabhängig der Listenzugehörigkeit
- Schaffung einer neuen Diskussions- und Arbeitskultur jenseits von Fraktionsdenken und Parteiideologien
- zahlreiche Klausuren zu wichtigen, aktuellen Themen
- regelmäßige Arbeitstreffen aller Gemeinderäte als Informationsangebot der Verwaltung über laufende Projekte
- Aufnahme der Bearbeitung von Planungsrückständen (z.B. veraltete Bebauungspläne)
- Ausarbeitung und Erlass einer Bürgerbeteiligungs-Satzung als eine der ersten Gemeinden in Bayern
- damit Schaffung klarer Regeln und Rahmenbedingungen, wie sich Bürgerinnen und Bürger in Marquartstein einbringen können
- durch die Arbeit der Beiräte und Arbeitskreise konnten in den letzten Jahren bereits viele kleine Projekte und positive Veränderungen im Ort und für die Dorfgemeinschaft angestossen werden, wie
- die Ausarbeitung von Möglichkeiten für einen Fußgängerweg an der alten Achenbrücke
- unser Marquartstein-Logo
- die Hoftafeln an historischen Gebäuden
- Schaffung eines Sozialfonds
- die Integration der Flüchtlinge
- Almfahrt mit Senioren
- Seniorenwegweiser
- Entscheidungsgrundlage "Zukunft Prinzregenten-Saal"
- Wunschbaum-Aktion
- Veranstaltungen des Beirat Soziales (
- zahlreiche Ausstellungen durch den Beirat Kultur & Bildung (Handel & Handwerk, 950 Jahre Burg Marquartstein etc.)
- Veranstaltungen und Fachvorträge des Beirats Umwelt- und Klimaschutz (Kellerperlenmarkt, Vorträge Bäume und Balkonkraftwerke etc.)
- ...
- verantwortungsvolles Flächenmanagement mit Schwerpunkt auf Innenentwicklung
- Förderung sinnvoller Nachverdichtung
- Erhalt der Entwicklungsmöglichkeiten im Ortszentrum durch Beibehaltung des Einzelhandels-Ausschlusses im Gewerbegebiet
- Einstieg in die Planung eines Bürgerhauses nördlich des Rathauses nach Prüfung anderer Optionen
- Entwicklung Neubaugebiet "Am Sportplatz" zur Schaffung/Erhalt von Arbeitsplätzen, Schaffung von Wohnraum/-eigentum mit sparsamer Flächenversiegelung und sozialgerechter Bodennutzung
- Verschönerung des Ortsbildes durch ökologisch wertvolle Pflanzungen an den Ortseingängen und im Rathaus-Umfeld, Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch neues Stadtmobiliar
- Aktives Standortmarketing zur Unterstützung von Gewerbe, Handwerk und Handel
- Schaffung/Verbesserung der weichen Standortfaktoren (z.B. Glasfaserausbau)
- signifikante Verbesserungen der Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt der B305 (Grundbelastung 11.000 Fahrzeuge pro Tag)
- Neugestaltung des Umfeldes Rathaus / Sparkasse und der Loitshauser Straße mit beidseitigem Gehweg und barrierefreien Überquerungsmöglichkeiten
- Erstellung vorhabenbezogener Bebauungsplan "Neue Ortsmitte" für eine Bebauung auf dem Schrobenhauser-Areal (aufgrund der weitreichenden Veränderungen im Immobilien-Sektor und der stark gestiegenen Baukosten seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist das Projekt durch die Investoren jedoch nicht umsetzbar)
- geplante Rückabwicklung des Verkaufs gemeindlicher Flächen und Ankauf Schrobenhauser-Grundstück, um die Entwicklung der neuen Ortsmitte offen zu halten und ggf. in abgeänderter Form und schrittweise umsetzen zu können
- Entscheidung über die Nutzung des ehemaligen Bahnhofsgeländes nördlich des Rathauses als soziales Zentrum mit Neubau Kindergarten, Grundschule und Bürgersaal - Einstieg in Planungswettbewerb
- Erwerb diverser Straßengrund-Flächen, die zu einem späteren Ausbau bzw. Bau von Gehwegen notwendig sind
- Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen und zusätzliche Querungshilfen an der B305 erhöhen die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer
- Verbindung und Lückenschluss der Geh- und Radwege im Ortszentrum begleitend zur Sanierung der Ortsdurchfahrt der B305
- Ausbau der Loitshauser Straße mit barrierefreien Überquerungsmöglichkeiten und Übergang zur Pettendorfer Straße
- Regulierung des ruhenden Verkehrs und zugehörige Verkehrsüberwachung im Zentrumsbereich und Problemzonen
Die vorhandenen Rücklagen, Schuldenfreiheit sowie die in den letzten Jahren getätigten hohen Zuführungen aus dem Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt belegen die solide Finanzpolitik der Gemeinde Marquartstein. Aufgrund der lange währenden Niedrigzins-Situation und der eingeschränkten, kommunalen Anlagemöglichkeiten wurde ein Teil der Rücklagen zum Kauf bzw. Zwischenerwerb von Grundstücken und Immobilien genutzt, die für zukunftsorientierte Entwicklungen der Gemeinde nützlich waren bzw. sind.
Für die hohen Investitionen in die getätigten Baumaßnahmen der letzten Jahre wurde die Rücklage genutzt. Mit den bevorstehenden Maßnahmen für Kindergarten, Schule und die Sicherung der Grundstücke auf dem Schrobenhauser-Areal kommen jedoch weiter hohe Investitionen auf die Gemeinde zu. Diese sinnvollen Investitionen in die Zukunft unserer Gemeinde machen es erforderlich, zum einen die in der Vergangenheit zwischenfinanzierten Immobilien zu verwerten und zum anderen auch Fremdfinanzierungen (Kreditaufnahmen) zu tätigen.
- Schaffung von mehr Angebotsvielfalt für Wohnraum durch innovative, gemeinschaftsbildende und flächensparende Projekte, z.B. Genossenschaftsmodelle oder Bauherrengemeinschaften
- Verbesserung des Wohnungsmixes für alle Lebenslagen
- Impulse zur Umwälzung im Immobilienmarkt durch Förderung des Baues seniorengerechter, barrierefreier Wohnungen
- Beschränkung neuer Zweitwohnsitze (Fremdenverkehrssatzung)
- Unterstützung von Projekten zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum mit "einkommens-orientierter Förderung" EOF für 60% der Bevölkerung
- Nutzung möglicher und vertretbarer Nachverdichtung bei Grundstücken und bestehenden Gebäuden
- Überarbeitung bestehender Bebauungspläne u.a. mit erweiterten Baurechten für zusätzlichen Wohnraum
- Flächensparende Siedlungsentwicklung
- Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden
- Umrüstung Beleuchtungen im Rathaus und der Grundschule auf energiesparende LED
- Förderung der e-Mobilität durch Schaffung von Ladeinfrastruktur
- Einstieg in die kommunale e-Mobilität durch Anschaffung von Elektrofahrzeugen
- Umstellung der Bewirtschaftung kommunaler Flächen für mehr Artenvielfalt
- Schaffung von Blühwiesen mit heimischen Blühpflanzen
- Realisierung einer Biomasse-Fernwärmeversorgung für große Bereiche von Marquartstein
- Lösung der Überlaufproblematik der Tiroler Ache an der Kurve Alte Dorfstraße durch Anschaffung eines Schlauchwehres
- Erstellung eines Hochwasser-Notfallplanes
- Sanierung des Söllgrabens zur Entlastung der Entwässerung der Burgstraße
- Untersuchung der Hochwasser-Problematik in Alt-Marquartstein und Piesenhausen
- Planung und Errichtung eines Hochwasser-Pumpwerkes in Alt-Marquartstein
- Bau eines Bypass-Bauwerkes am Angerbach in Piesenhausen
- Ableitung des Oberflächenwassers an der „Spinne“ zur Entlastung der Entwässerung Piesenhausen
- Bau einer Lagerhalle für Hochwasserschutz-Ausrüstung östlich der Tiroler Ache
- Investitionen in die Ausrüstung unserer Feuerwehr und des Bauhofes für Notfälle u.a. durch zusätzliche Notstromaggregate
- Abstimmung mit dem Markt Grassau zum möglichen Bau eines Retentionsraumes für den Anger/Grassauer Bach zwischen Grassau und Piesenhausen (Grundstücksverhandlungen laufen)
- Ausstattung gemeindlicher Gebäude mit Notstromversorgungen, Bildung eines Notfall- und Katastrophen-Zentrums am Feuerwehrhaus/Bauhof und Wasserwerk
- Erstellung weiterer Notfallpläne für zusätzliche Szenarien (z.B. Blackout)
- Signifikante Steigerung der Anerkennung des Ehrenamtes
- Einführung eines regelmäßigen Ehrenamtsfestes
- Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zur Förderung der Dorfgemeinschaft und der Möglichkeit von zusätzlichen Einnahmen für die Vereinsarbeit (Adventsgarten, Maibaumfest, Straßenfest)
- Unterstützung der Vereine bei Veranstaltungen durch Bauhof und Verwaltung
- Erwerb von Grundstücken für den Gemeinbedarf, z.B. Fußballplatz
- Unterstützung der Vereine bei der Gewinnung neuer Mitglieder z.B. durch die regelmäßige Organisation eines Neubürgerempfanges
- Durchführung von Jungbürgerversammlungen, Jugendideen-Workshops
- Erneuerung des Skaterparks
- Durchführung regelmäßiger Veranstaltungen wie Neubürgerempfang und Neugeborenenempfang
- Einführung eines Quartiersmanagements zur Unterstützung insbesondere älterer Mitbewohner
- Schaffung des Treffpunkt M als Räumlichkeit für Veranstaltungen und Begegnungsort kultureller und sozialer Art
- Aufbau eines ehrenamtlichen Seniorenfahrdienstes
- Sicherung des Prinzregenten-Saales als Veranstaltungssaal bis zur Realisierung eines Bürgersaales
- Halbjährliche Treffen zwischen den örtlichen Schulleitungen und dem Bürgermeister zum Gedanken- und Informationsaustausch
- Berücksichtigung der Bedürfnisse der Pendler-Schüler bei den Ausstattungen im Ortszentrum hinsichtlich Aufenthaltsbereiche und -qualität
- Investitionen in eine moderne IT-Ausstattung der Grundschule
- Abdeckung des Rechtsanspruches Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/27 - Einstieg in Planungen, Entscheidung zum Neubau der Grundschule gemeinsam mit dem Kindergarten auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände
- nach Ausstieg der Kath. Kirchenstiftung aus den Sanierungsplanungen für den Kindergarten St. Veit hat die Gemeinde die Planungen übernommen
- Bestandsanalyse Kindergarten St. Veit und Entwurfsplanung einer Sanierung/Erweiterung
- aufgrund stark gestiegener Kostenberechnungen für eine Sanierung und einem verbleibenden Kostenrisiko bei einer Übernahme von Grundstück und Bestandsgebäude lässte die Gemeinde eine Machbarkeitsstudie für den Neubau auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände nördlich des Rathauses erstellen
- auf Basis der Machbarkeit von Kindergarten, Grundschule und Bürgersaal auf dem ehem. Bahngeländer beschließt der Gemeinderat die Auslobung eines Planungswettbewerbs
- Kontinuierliche Sanierung der Abwasser-Kanalleitungen
- Weitere Professionalisierung bei Überprüfung und Instandhaltung des Abwassernetzes, Übernahme der Verantwortlichkeit auch für Staudach-Egerndach
- Diverse Instandhaltung- und Sanierungsmaßnahmen in der Trinkwasserversorgung (z.B. großflächige Netzsanierungen im Zuge der Baumaßnahmen OD B305, Fernwärme und Loitshauser Straße)
- Mitverlegung von Glasfaser-Leerrohrinfrastruktur bei allen Straßen- und Fernwärme-Baumaßnahmen
- Kooperationsvereinbarung für einen eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau mit weiteren Achentalgemeinden und der AVACOMM, Verwendung der bisher von der Gemeinde erstellten Infrastruktur
- Bündelung der Kräfte und Ressourcen im Tourismus durch Gründung des gemeinsamen Kommunalunternehmens "Achental Tourismus"
- Steigerung der Qualität und Effizienz der touristischen Arbeit für Gast und Gastgeber (Aufgabenschwerpunkte, Fachkräfte, Nutzung neuer Medien)
- Beteiligung an der Schaffung einer modernen, erlebnisorientierten Tourist-Info mit Aufenthaltsqualität im „Alten Bad“ in Unterwössen mit Almenausstellung
- Mitgestaltung der Ausrichtung und Arbeit im Chiemgau Tourismus durch Anspruch auf Sitze im Vorstand und Marketingbeirat
- Gewinnung neuer, qualitativ hochwertiger Gästebetten
- Unterstützung von werbeträchtigen Veranstaltungen (Chiemgau-Trailrun, Xalps Gleitschirmwettbewerb)
- Weiterführung des nachhaltigen Tourismuskonzepts (u.a. 2. Preis beim Deutschen Tourismuspreis 2025)
- Schaffung neuen Vertrauens im Ökomodell Achental und Nutzung des Vereins als Plattform für interkommunale Projekte (z.B. Ausgleichsflächenkonzept, Innenentwicklung für das Achental)
- Gründung des gemeinsamen Tourismus Unternehmens "Achental Tourismus gKU" zusammen mit den Gemeinden Schleching, Staudach-Egerndach und Unterwössen
- Federführung bei der Zusammenarbeit für einen gemeinsamen Informationssicherheitsbeauftragten
- Beteiligung an weiteren gemeinsam beschäftigten Fachkräften (Meldekontrolleurin, Archivarin)
- Anstellung eines gemeinsamen Datenschutzbeauftragten
- Beitritt zum Projekt „Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkl gKU“ zur großflächigen, regionalen Bündelung kommunaler Bestrebungen im Bereich Energie
- Übernahme der Verantwortlichkeiten im Bereich Trinkwasserversorgung und Abwasserentworgung der Gemeinde Staudach-Egerndach und damit weitere Professionalisierung