
Schrobenhauser Areal: Die fertigen Planungen konnten aufgrund der stark gestiegenen Baupreise und des Einbruchs auf dem Immobilien-Markt von den Investoren nicht realisiert werden. Wir setzen uns trotz der erheblichen Kosten für eine Übernahme der Bauträger-Grundstücke durch die Gemeinde ein. Dadurch bleibt die Chance auf ein neues, attraktives Ortszentrum gewahrt. Die Gemeinde kann ggf. durch die Vereinfachung der Planung Investoren für eine schrittweise Umsetzung in Einzelvorhaben gewinnen.

Neubaugebiet “Am Sportplatz”: Aufgrund der wirtschaftlichen Lage, hoher Kosten und ungewisser Zukunftsaussichten haben mehrere Interessenten für die neu erschlossenen Grundstücke zurückgezogen. Es bedarf neuer Wege und Ideen für eine sinnvolle Belegung und Verwertung der Grundstücke.
Wir wollen unsere Ziele für Marquartstein konsequent weiterverfolgen!
Seitdem die Bürger für Marquartstein politische Verantwortung in Marquartstein tragen ist viel Positives auf den Weg gebracht oder bereits umgesetzt worden. Bei einigen Projekten haben die wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg jedoch die Pläne durcheinander gebracht. Hier gilt es die Planungen auf die neuen Rahmenbedingungen anzupassen und zukunftsorientiert auszurichten, um sie Schritt für Schritt in eine erfolgreiche Umsetzung bringen zu können. Deshalb halten wir es für sehr wichtig, dass die "Bürger für Marquartstein" die begonnene Arbeit mit einem starken Team im Gemeinderat ab 2026 weiterführen können.
Derzeit halten wir für besonders wichtig:
Neue Ortsmitte am Schrobenhauser-Areal:
Die fertigen Planungen können aufgrund der stark gestiegenen Baupreise und des Einbruchs auf dem Immobilien-Markt von den Investoren nicht realisiert werden. Wir setzen uns trotz der erheblichen Kosten für eine Übernahme der Bauträger-Grundstücke durch die Gemeinde ein. Dadurch bleibt die Chance auf ein neues, attraktives Ortszentrum gewahrt. Die Gemeinde kann versuchen durch eine Vereinfachung der Planung Investoren für eine schrittweise Umsetzung in Einzelvorhaben zu gewinnen.
Wohnen, Arbeiten und Gewerbe
Mit einem zukunftsweisenden Nutzungsmix aus Gewerbe, Wohnen und Arbeiten sowie Raum für neue Wohnformen hat die Gemeinde auf den örtlichen Bedarf reagiert und das Baugebiet „Am Sportplatz“ entwickelt. Ziel war die Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Erweiterung des Wohnungsangebots sowie die Realisierung einer betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz.
Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen für Investitionen im Gewerbe und im Wohnungsbau deutlich verschlechtert. Betriebe mussten ihre Tätigkeit ganz aufgeben oder geplante Bauvorhaben zurückstellen. Vor dem Hintergrund dieser dynamischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen passen auch wir das Vergabeverfahren, die Vermarktungsstrategie und die Zielgruppenansprache an. Dabei sind wir offen für neue Wege: Insbesondere innovative Wohnformen wie gemeinschaftliches Bauen sollen ermöglicht und aktiv unterstützt werden.
Kindergarten, Grundschule und Bürgersaal
Der Gemeinderat hat sich statt einer kostspieligen Sanierung des Kindergartens St. Veit auf dem kirchlichen Bestandsgrundstück für einen Neubau auf dem eigenen Grundstück nördlich des Rathauses entschieden. Zugleich setzt der neue Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule die Gemeinde angesichts des sanierungsbedürftigen Schulgebäudes an der Burgstraße unter Handlungsdruck. Der bisherige Standort entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mit dem Beschluss, einen Planungswettbewerb für den Neubau von Kindergarten, Grundschule und eines notwendigen Veranstaltungssaals durchzuführen, hat der Gemeinderat die Grundlage für ein neues Zentrum für Bildung und Gemeinschaft im Ortskern von Marquartstein geschaffen. Diese Entscheidungen stellen eine beträchtliche finanzielle Belastung für die Gemeinde dar, ermöglichen jedoch zeitgemäße Bildung und schaffen essenzielle soziale Infrastruktur. Es ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, in unsere Kinder und zukünftige Generationen, für die wir als Gesellschaft Verantwortung tragen.
Finanzen
Die vorhandenen Rücklagen, die Schuldenfreiheit sowie die in den vergangenen Jahren hohen Zuführungen vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt belegen eine solide Finanzpolitik der Gemeinde. Vor dem Hintergrund der langanhaltenden Niedrigzinsphase und der begrenzten kommunalen Anlagemöglichkeiten wurden Teile der Rücklagen gezielt für den Erwerb von Grundstücken und Immobilien eingesetzt, die der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde dienten und weiterhin dienen.
Die umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre wurden überwiegend aus Rücklagen finanziert. Mit den anstehenden Maßnahmen im Bereich von Kindergarten und Schule sowie zur Sicherung der Grundstücke im Schrobenhauser-Areal stehen der Gemeinde jedoch weitere erhebliche finanzielle Belastungen bevor. Diese wichtigen Projekte sind entscheidend für die Zukunft unserer Gemeinde. Zur Finanzierung planen wir den Verkauf von Immobilien und Grundstücken aus unserem Bestand und nehmen ergänzend Bankkredite in Anspruch.
Darüber hinaus stehen wir für:
Gemeinwohlorientierte Ortsentwicklung
Die Weiterentwicklung von Marquartstein zu einem Ort, in dem jeder gut wohnen und arbeiten kann.....[mehr]
Sozialer Zusammenhalt
Gemeinschaft über die Generationen und alle Teile der Bevölkerung hinweg aktiv fördern.....[mehr]
Verantwortung für die Umwelt
Wir sitzen alle in einem Boot. Alle müssen dazu beitragen, dass wir unsere Erde für unsere Kinder lebenswert erhalten.....[mehr]
Regionale Arbeitsplätze und Wertschöpfung
Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze, weniger Pendelverkehr, Steigerung der lokalen Wertschöpfung......[mehr]
Ehrenamt als Stütze der Gesellschaft
Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre die Gesellschaft und Gemeinschaft in unserem Ort so nicht denkbar. Wir wollen das Ehrenamt weiter aktiv fördern und damit unsere Dorfgemeinschaft stützen.....[mehr]
Intakte Infrastruktur ist ein wichtiges Grundgerüst
Für ein gut funktionierendes Leben und Wirtschaften ist eine intakte Infrastruktur ein wichtiges Grundgerüst.....[mehr]
Unsere konkreten Ziele in den nächsten Jahren:
Gemeinwohlorientierte Ortsentwicklung
Damit sich Marquartstein weiter zu einem Ort entwickelt, in dem jede Bürgerin und jeder Bürger gut und in hoher Qualität leben kann, müssen in den Entscheidungen für unsere Gemeinde die Belange von Mensch, Umwelt, Natur, Politik und Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigt und in Einklang gebracht werden. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass
- insbesondere für Einheimische jeden Alters, Familienstandes und finanzieller Leistungsfähigkeit passender und bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.
- dabei Antworten auf die derzeit drängenden Herausforderungen gefunden werden, wie
- stark steigende Mieten, Immobilienpreise und Baukosten
- Flächenknappheit
- vermehrte Anonymität und fehlender nachbarschaftlicher Zusammenhalt
- stark einseitige Haushalts- und Wohnraumstruktur in Marquartstein
- die Gemeinde in ihren Entscheidungen bereits heute auf Entwicklungen reagiert, die uns in Zukunft noch sehr viel mehr fordern werden, wie
- die Überalterung der Bevölkerung
- dramatisch ansteigende Fallzahlen von Alzheimer- und Demenzerkrankungen
- ein sinkendes Rentenniveau und damit die Gefahr der Altersarmut
- für ältere, kranke oder behinderte Menschen ausreichend Möglichkeiten bestehen, dass sie möglichst lange selbständig leben und in ihrer Heimatgemeinde bleiben können.
- dazu Anreize geschaffen werden, um alternative Wohnformen zu etablieren.
- in einer wohl durchdachten Entwicklung ein lebendiges neues Ortszentrum mit hoher Aufenthaltsqualität entsteht.
- mit einer gemeinschaftlichen Planung von Kindergarten, Grundschule und Bürgersaal ein soziales Zentrum auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände nördlich des Rathauses entsteht.
- die Gemeinde im sozialen Bereich über ihre Pflichtaufgaben hinaus mit einer Vielzahl, an den Bedarf angepasste Angebote, ihrer Verantwortung für ihre Bürger gerecht wird.
- bei den vorgenannten Themen aber auch die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde ständig im Blick hält und trotz notwendiger Kreditaufnahmen handlungsfähig bleibt.
- die Daseinsvorsorge, örtliches Gewerbe und Handwerk nach ökologischen Grundsätzen handelt und die Wertschöpfung im Ort und der Region bleibt. Hierbei geht die Gemeinde selbst mit gutem Beispiel voran.
- die gegenseitige Unterstützung und Kooperation in der Gemeinde und mit den Nachbargemeinden aktiv gefördert wird. Auch zukünftigen Generationen sollen Gestaltungsmöglichkeiten erhalten bleiben.
- die wichtige Mobilität im ländlichen Raum für Alt und Jung erhalten und verbessert wird und hier insbesondere praktikable und umweltverträglichere Alternativen zum Autoverkehr gefördert werden.
Soziale Gemeinde
Um zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein, ist Zusammenhalt und ein gutes Miteinander aller Generationen und Bevölkerungsteile wichtig. Dazu werden wir
- ein neues soziales Zentrum mit Kindergarten, Grundschule und einem Bürgersaal im Ortszentrum planen und umsetzen, gleichzeitig die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde ständig im Blick halten
- die sozialen Einrichtungen wie das Quartiersmanagement, den Treffpunkt M, den Beirat "Soziales", die Achental Tafel, das Ferienprogramm, den Sozialfonds Marquartstein weiterführen und aktiv unterstützen
- zusätzliche Einrichtungen für Wohnen und Pflege im Alter schaffen
- junge Familien unterstützen und die Betreuungsangebote für Kinder besonders in den Ferien erweitern
- die Jugendarbeit und die Unterstützung der Vereine in ihrer wichtigen Aufgabe für die Kinder und Jugendlichen im Ort weiter verbessern
- die Barrierefreiheit im Ort vorantreiben
- unsere örtlichen Hilfs- und Rettungs-Organisationen wie Feuerwehr und Bergwachtbereitschaften aktiv bei Ihren vielfältigen Aufgaben unterstützen
Umwelt, Klimaschutz und Energie
Wir wollen unserer Verantwortung zum Natur- und Klimaschutz unseres Planeten Erde weiterhin gerecht werden:
- Netzausbau unserer Fernwärmeversorgung in weiteren Ortsteilen, Ergänzung des bestehenden Wärmerzeugers Biomasse-Hackschnitzel mit klimaneutralen Wärmequellen, z.B. Großwärmepumpen mit Photovoltaik und Wärmemedium Fluss- oder Grundwasser
- Einführung eines Energie-Monitoring und -Managements für kommunale Liegenschaften
- Schutz und Erhalt landwirtschaftlicher Produktiv-Flächen durch aktives Flächenmanagement der Gemeinde und eine flächensparende Siedlungsentwicklung
- Gemeinsam mit den anderen Gemeinden im Ökomodell Achental sind wir seit über 20 Jahren Vorreiterregion bei interkommunalen Projekten in den Bereichen Naturschutz, regenerativer Energie, naturnahem Tourismus und der Förderung kleinstrukturierter Landwirtschaft. Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir fortsetzen und weiter intensivieren.
- Weitere Entwicklung des Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkl zur schrittweisen Rekommunalisierung der Erergieversorgung gemeinsam mit den anderen Partner-Kommunen
- weitere Verbesserung im Hochwasserschutz und bei der Oberflächenentwässerung (v.a. am Tennbodenbach und Angerbach)
Wirtschaft, Arbeitsplätze und Tourismus
Ein wesentlicher Standortfaktor für eine Gemeinde ist ein breites Angebot an nahegelegenen und sicheren Arbeitsplätzen für seine Wohnbevölkerung. Gleichzeitig ist es für Betriebe wichtig, dass die harten und weichen Standortfaktoren wie die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, die Infrastruktur und Verkehrsanbindung, Steuern und Abgaben, das Angebot an Arbeitskräften und der Wohn- und Freizeitwert für Mitarbeiter attraktiv sind. Für Marquartstein halten wir deshalb folgendes für wichtig:
- Unser Ort bietet hohe Lebensqualität als Wohnort. Wir wollen mehr qualifizierte, umweltverträgliche Arbeitsplätze schaffen, damit Marquartstein nicht zu einem "Schlafort" wird, von dem ein Großteil der Bewohner zur Arbeitsstelle pendeln muss.
- Das Gewerbegebiet Nord an der B305 ist in privatem Besitz. Inzwischen sind alle Parzellen veräußert oder im Erbbaurecht vergeben, jedoch noch nicht bebaut worden.
- Die Gemeinde hat in den letzten Jahren auch auf konkrete Bedarfsanmeldungen heimischer Betriebe mit dem Baugebiet “Am Sportplatz” Alternativen geschaffen. Aufgrund der sich seit Corona und dem Ukraine-Krieg stark veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen musste ein Betrieb aus Marquartstein seine Geschäftstätigkeit komplett eingestellen, andere Interessenten mussten aus Kostengründen ihre Bauvorhaben zurückziehen.
In dieser Situation ist bedachtes Handeln notwendig, das auch neue Ideen und Vergabemöglichkeiten zur Ansiedlung von Betrieben zum Ziel haben muss. - Eine optimale Internetanbindung ist gerade für Unternehmen wichtig. Durch das Kooperationsprojekt mit der AVACOMM haben Marquartstein und die benachbarten Gemeinden einen großen Schritt zu einem weitestgehend flächendecken, eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau durch diesen mittelständischen Netzbetreiber erreicht. Der Ausbau wird Ende 2026 beginnen.
- Die Landwirtschaft leistet einen sehr wichtigen Beitrag zu unserer Ernährung und zur Pflege unserer Landschaft und Natur. Die Gemeinde muss die in ihrem Einfluss liegenden Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft weiter aktiv mitgestalten.
- Nicht nur in Landwirtschaft und Tourismus ist es wichtig, durch eine hohe Qualität und nachhaltige Produkte eine hohe, regionale Wertschöpfung anzustreben. Dies wollen wir aktiv unterstützen.
- Der Tourismus ist direkt und indirekt ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in unserer Gemeinde. Mit dem Zusammenschluss der vier Gemeinden im Oberen Achental wurde ein wichtiger Grundstein für eine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit auf dem konkurrierenden Markt gelegt. Mit mehr Qualität und Professionalität soll nicht die Maximierung der Übernachtungszahlen, sondern der Mehrwert für Gäste und Gastgeber im Vordergrund stehen. Die Ausrichtung des naturnahen Tourismuskonzeptes im Achental hat kürzlich mit dem 2. Preis des Deutschen Tourismusverbandes große Anerkennung gefunden.
Ehrenamt, Vereine und Dorfgemeinschaft
Die ehrenamtliche Arbeit vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger in Marquartstein im sozialen Umfeld, der Nachbarschaft, in Vereinen und Organisationen ist eine tragende und unverzichtbare Säule unserer gelebten Dorfgemeinschaft. Die Ausübung eines Ehrenamts ist in unserer schnelllebigen und von neuem Egoismus geprägten Wohlstandsgesellschaft nicht selbstverständlich und muss von der Gemeinde weiterhin aktiv unterstützt und gefördert werden. Wir werden
- Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihrer Gemeinde identifizieren, fördern. Dadurch wird die Dorfgemeinschaft und das ehrenamtliche Engagement in unserem Ort unterstützt.
- die in den letzten Jahren entwickelte hohe Anerkennungskultur für Ehrenamtliche in Marquartstein, wie z.B. durch das Ehrenamtsfest, weiterführen und kontinuierlich verbessern.
- die wichtige Arbeit der Vereine und ihre Vorhaben und Investitionen weiterhin unterstützen. Gerade mit der Jugendarbeit leisten die Verantwortlichen in den Vereinen eine unschätzbar wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft.
- für die Gemeindebücherei im vorgesehen Bürgersaal eine angemessene neue Örtlichkeit mit Aufenthaltsqualität schaffen.
- zur Stärkung der Dorfgemeinschaft und zur Erweiterung des kulturellen Angebotes attraktive Veranstaltungen der Gemeinde wie z.B. den Adventsgarten, das Konzert am Steinbruch und den Neubürgerempfang weiterführen und neue Ideen in dieser Richtung entwickeln.
- durch innovative Ansätze die wachsende Anonymität und das Desinteresse in der Gesellschaft abmildern, um damit das Ehrenamt zu fördern. Hierbei können z.B. neue, gemeinschaftsfördernde Wohnkonzepte unterstützen.
Infrastruktur
Für ein gut funktionierendes Leben und Wirtschaften ist eine intakte Infrastruktur ein wichtiges Grundgerüst für die Gemeinde. Hier sehen wir folgende Tätigkeitsfelder:
- mit den Baumaßnahmen der letzten Jahre (Ortsdurchfahrt B305, Netzausbau Fernwärme, Ausbau Loitshauser Straße) wurden auch große Teile der Trinkwasserversorgung und des Abwassersystems erneuert oder instandgesetzt. Dies wollen wir konsequent weiterführen ohne die Verbrauchskosten über Gebühr steigen zu lassen.
- Daten und Informationen sind der Rohstoff der Zukunft. Für eine hohe Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter ist die Anbindung von Gebäuden an das Glasfasernetz ein wichtiger Standortfaktor. Bei allen Baumaßnahmen in unseren Ortsstraßen wird die Mitverlegung von Leerrohr-Infrastruktur für den Glasfaserausbau geprüft. Der Aufbau des eigentlichen Glasfasernetzes wird ab Herbst 2026 durch den Netzbetreiber AVACOMM eigenwirtschaftlich erfolgen.
Notwendige Straßensanierungen muss die Gemeinde nach der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge durch den Freistaat Bayern in Zukunft weitestgehend vollständig aus eigenen Mitteln schultern. Nachdem in der Pettendorfer Straße der Fernwärmeausbau abgeschlossen und die noch ausstehende Verlegung der Leerrohrinfrastruktur durch die AVACOMM erfolgt ist, soll großflächig eine neue Asphaltdecke bis etwa auf Höhe des Edeka-Marktes hergestellt werden. Mit dem weiteren Fernwärmeausbau wollen wir auch weitere Straßenabschnitte sanieren.

